
Für Frauen, die nach der Therapie spüren, dass sich etwas ändern sollte
Wünschst du dir …
- wieder zu wissen, was du selbst willst und nicht, was alle von dir erwarten?
- das Leben nach der Therapie so zu gestalten, wie es wirklich zu dir passt?
- die Erfahrung mit Brustkrebs nicht nur hinter dir zu lassen, sondern ihr einen Sinn zu geben?
- die Angst zu respektieren und zu verabschieden, und wieder nach vorne zu schauen?
- stolz auf die Frau zu sein, die du geworden bist?
Die Therapie ist vorbei.
Ab hier bestimmst du den Takt.
Offiziell geheilt, aber innerlich noch mittendrin im Prozess
Die Therapie ist offiziell beendet. Das Umfeld atmet auf. Endlich ist wieder alles normal. Du weißt, dass die Kommentare gut gemeint sind. Du hast das so toll gemacht. Jetzt wird alles besser. Du nickst, denn du bist auch froh und du willst nicht dauernd erklären, dass du immer noch so erschöpft bist.
Aber da ist noch etwas, das du nur schwer in Worte zu fassen kannst. Medizinisch gesprochen geheilt, aber irgendwie alleingelassen. Eine innere Unruhe, die bleibt, auch wenn der äußere Grund dafür verschwunden zu sein scheint. Das Gefühl, dass die Behandlung nicht nur deinen Körper verändert hat , sondern auch dich selbst. Wer du bist. Was dir wichtig ist. Wie du leben willst. Du machst dir Sorgen, dass etwas falsch läuft, wenn alles so weitergeht wie bisher.
Dabei kann dies der Beginn von etwas Neuem sein.
Was nach der Therapie passiert
Die Zeit danach ist genauso wichtig wie die Behandlung selbst. Eine Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigt, dass fünf Jahre nach der Diagnose noch 39 Prozent der Frauen über Schlafprobleme, 24 Prozent über anhaltende Erschöpfung und 22 Prozent über Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme berichten. Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover zur Rückkehr in den Alltag nach Brustkrebs zeigt außerdem, dass sich viele Frauen sozial zurückziehen, weniger am Leben teilnehmen und sich innerlich nicht mehr wiedererkennen, ohne dass dafür eine psychiatrische Diagnose nötig wäre. Über diese Realität wird viel zu wenig gesprochen. Der Krebs ist weg, die Komplexität bleibt. Rezidiv Angst, psychologische Lasten, niemand kümmert sich wirklich.
In dieser Phase sprechen viele Frauen von einem leisen, aber beharrlichen Gefühl, dass diese Erfahrung etwas bedeutet. Dass sie nicht mehr so weitermachen wollen wie vorher. Dass da Wünsche sind, die der Alltag jahrelang weggeschoben hat und die jetzt laut werden.
Was du in dieser Phase brauchst
Noch mehr gut gemeinte Ratschläge möchtest du nicht mehr hören. Dass du positiv denken sollst, ist dir klar, aber leider gibt es keinen Einstellknopf dafür. Eine Liste mit Dingen, die du jetzt tun solltest, weil andere es von dir erwarten, hilft dir auch nicht weiter. Was du jetzt vor allem brauchst, ist Klarheit darüber, was du selbst willst. Darüber, was die Erfahrung, die du gemacht hast, dir über dich selbst gezeigt hat. Und du brauchst konkrete Werkzeuge, mit denen du das Leben, das du dir wünschst, auch wirklich lebst, anstatt es nur zu erträumen.
In dem Orientierungs-Workshop und dem Intensiv-Training arbeiten wir mit dem Zürcher Ressourcenmodell®. Das ist eine neurobiologisch fundierte Methode, die über Einsicht und gute Vorsätze hinausgeht. Vielmehr setzt sie an der Stelle an, wo Veränderung stattfindet: im Zusammenspiel von Verstand und Bauchgefühl.
Du erarbeitest dir einen persönlichen Leitsatz, der aus deinem Inneren kommt. Du erstellst Kraftbilder, die dein Unterbewusstsein aktivieren. Du erhältst konkrete Anker für den Alltag, die dich auch in den Momenten tragen, in denen die Angst wiederkommt. So entwickelst du deinen eigenen Lebensplan und einen Werkzeugkasten für die Zukunft.
Du bestimmst wieder den Takt
Der Schatten der Angst wird kleiner. Entscheidungen kommen von dir, nicht aus dem Druck von außen. Und die Erfahrung mit Brustkrebs ist nicht umsonst, gewinnt an Wert, denn du weißt selbst am besten, was du daraus mitnimmst.
Du bist die einzige, die das in deinem Leben ändern kann. Aber das ist eine der größten Herausforderungen, die es gibt. Du brauchst es nicht alleine zu schaffen. Du darfst stolz auf die Frau sein, die du geworden bist.
Häufig gestellte Fragen
Darf ich mir ein Training erlauben, obwohl die Therapie vorbei ist?
Diese Frage höre ich oft und ich kann sie ich gut nachvollziehen. Viele Frauen zweifeln, ob ein Coaching nach der Therapie noch gerechtfertigt ist. Meine Antwort lautet: Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Wenn der medizinische Druck nachlässt, entsteht Raum für dich. Diesen Raum zu nutzen, ist kein Luxus. Es ist ein Anfang.
Ich will das Thema Brustkrebs eigentlich hinter mir lassen.
Das ist verständlich. Das Training zwingt dich nicht, immer wieder in die Vergangenheit zu schauen. Es ist zukunftsorientiert. Die Frage ist nicht: „Was hat Brustkrebs mit dir gemacht?” Die Frage ist: Wer bist du jetzt und wie willst du künftig leben?
Alle sagen, ich soll jetzt froh sein. Aber ich fühle mich nicht so.
Das sagen mir viele Frauen. Und das ist völlig normal. Die innere Verarbeitung läuft nicht nach dem Therapiekalender. Wenn du dieses Gefühl kennst, dann bist du hier genau richtig.<
Was ist der Unterschied zwischen dem Orientierungs-Workshop und dem Intensiv-Training?
Der Orientierungs-Workshop ist ein halber Tag und ein erster Schritt, um Klarheit zu bekommen, wo du stehst und was du brauchst. Das Intensiv-Training ist das Kernformat: Es dauert zweieinhalb Tage und du erarbeitest dein persönliches Kraftbild, deinen Leitsatz und Alltagsanker. Manche Frauen starten mit dem Workshop, andere steigen direkt ins Intensiv-Training ein. Beides ist möglich.
Ich bin schon länger aus der Therapie heraus. Ist das noch relevant für mich?
Ja. Das ZRM® setzt nicht bei der Diagnose an, sondern bei dir als Mensch. Es ist egal, ob du vor drei Monaten oder vor drei Jahren aus der Therapie ausgestiegen bist. Entscheidend ist, wo du gerade innerlich stehst. Viele Frauen kommen erst Jahre später und sagen: „Genau das hat mir damals gefehlt.”
Die Therapie ist vorbei.
Wie du zum Dirigenten deines eigenen Lebens wirst, lernst du bei mir.
